romanWartenAufBus
Vollbepacketer Start bei mäßigem Wetter - und der Traveler-Hut kommt doch mit

... dann kann er was erleben, so sagt das Sprichwort. Wir haben auf unserer Reise nun schon so einiges erlebt, und dass, obwohl sie noch nicht wirklich lange dauert. Daher fange ich jetzt mal mit den Reiseberichten an, man will ja nix vergessen.

Los gings damit, dass uns die VAG belogen hat. Oder ich zu doof zum Abfragen der richtigen Zeiten war, was natürlich nicht sein kann. Fakt ist: wir standen an unserer Bushaltestelle und warteten auf den Bus, um zum Flixbus Richtung Frankfurt zu fahren - und nix kam. Und lt. Plan war das auch völlig korrekt so.

Also pfiffen wir auf den Bus und prüften wir unsere Rucksäcke auf Trag-Tauglichkeit (nebenbei: wir hatten gefühlt zu viel dabei, uns aber mit "sind ja auch vier Wochen" selbst beruhigt...). Ging erstaunlich gut, und ab in die U-Bahn. Pünktlich waren wir in Nürnberg am Bahnhof, der Flixbus fuhr auch bald ein, alles gut soweit. In Würzburg hatten wir erstmal 30 Min Aufenthalt, also Zeit für ein Eis vom Mc. Ein klein wenig Hektik kam bei der Ankunft in FFM an, wir waren etwas... zeitnah unterwegs, und der ansonsten sehr freundliche Busfahrer hatte vergessen, dass wir Gepäck dabei hatten und rückte das erst nach Hinweis raus. In der Hektik blieb auch mein Traveller-Hut im Bus, möge ihn jemand ehren, zum Glück hat er keine solch lange Geschichte wie der von Roman.

Dann gings quer durch den Flughafen, rechts und links und links und rechts, unsere Fluggesellschaft finden. Eingecheckt hatten wir schon zuhause, nachdem wir ja auf dem Flug nach Südafrika nicht nebeneinander saßen, waren wir diesmal vorbereitet. Klappte auch alles super, letzte Anrufe, Oma und Geburtstagsgrüße, letzter Sekt, und ab in den Flieger. Das Filmprogramm war ok aber nicht übermäßig, also hab ich mir in Memoriam an Florida die "Eiskönigin" angeschaut und bin schnell eingeschlafen. Vorteil der Über-Nacht-Flüge, das muss man ganz klar sagen: es ist schnell vollbracht.

sektVorAbflug
Traditionell noch ein Gläschen Sekt vor dem Abflug
diesmal auch noch passend zu Stephans Geburrtstag

Um 4:40 Ortszeit (8:40 deutsche Zeit) waren wir in Sao Paulo angekommen. Nachdem wir hier 2 Std die Zeit totschlagen sollten, war der Plan "Geld besorgen" und "Kaffee trinken". Hat auch alles gut geklappt, auch wenn meine Kreditkarte nicht so wollte wie ich. Aber - da sind wir ja mehrfach ausgestattet. Kurze Zweifel, ob wir unser Gepäck nochmal in Emfpang nehmen müssten haben wir verworfen, macht man ja eigentlich nie, das bekommt man erst am finalen Endziel wieder.

Und so waren wir auch schnell in Rio de Janeiro angekommen. Im Gegensatz zu unseren Rucksäcken. Die hätten wir nämlich doch abholen und neu aufgeben müssen. Und dabei haben wir sicherheitshalber doch in Sao Paulo sogar nachgefragt.... Naja, aber, im Gegensatz zu Deutschland war das alles hier kein Problem - die freundliche Flughafendame informierte uns, dass unsere Rucksäcke schon im nächsten Flieger untergekommen seien. Was in Europa wg. Böse natürlich undenkbar ist, allein fliegendes Gepäck, hier aber in sich einfach logisch, sonst hätten wir ja warten müssen. Fanden wir gut, und so hatten wir eine halbe Std. nach unserer Ankunft alles beisammen. Tudo bem wie der Basilianer standardmäßig zu allem sagt, alles gut, und wir waren noch nicht mal wirklich angekommen, einziger Wermutstropfen: wir sehen aus wie Touris, die Flughafentante kam direkt auf uns zu, ohne Umwege über andere blasse Menschen...

Der nächste Weg führte uns in unsere Unterkunft. Taxi oder Bus, wir entschieden uns für letzteres. War auch gut so, viel günstiger, und (sicherlich Dank WM) alles neueste Lieferung von Mercedes. Das Wetter war ok, bewölkt aber warm, und die Wohnung an der Copacabana hatten wir schnell gefunden. Nur gehörte sie für unseren Aufenthalt entgegen unserer Beschreibung nicht uns alleine. Wir sind nämlich in einer WG gelandet, mit eigenem Zimmer aber gemeinsamem Balkon. Ist aber nicht so schlimm, so bekommen wir brandheiße (und leider irgendwie nicht findbare...) Tipps direkt von den Lokals. Egal - tudo bem, alles gut, wir fühlen uns wohl, das Abenteuer kann losgehen - oder ist sogar schon losgegangen.

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